Bungee Jumping München – Olympia Regattastrecke

Beim 2. Mal war fast alles anders. Wie vor einem Jahr beim Bungee Jumping in Oberschleißheim hatte Jochen eingeladen, und wieder schien die Sonne als ob es kein Morgen geben könnte. Den Entschluß zu meinem 2. Bungee Sprung fasste ich aber erst vor Ort – direkt an Münchens Olympia Regattastrecke. Was 1x Mal gut gegangen ist, bedarf ja eigentlich keinem 2. Versuch, oder? Nun ja, beim ersten Mal hatte der klassische Dip In gefehlt und einen Tandem-Bungeesprung hatte ich auch noch nicht gewagt.

Kurzerhand hatte ich mich dann aber doch alleine in die Gondel getraut. Als Unterstützung war stieg noch mein fast 5-jähriger Sohn mit hinein – allerdings nur zum Zugucken. Ebenfalls gut gesichert war das sicherlich ein abgefahrenes Erlebnis. Im KiGa werden noch nicht so viele Jungs und Mädchen in 50 m Höhe Ihren Papa wie einen Fisch an der Angel gesehen haben.

Der 2. Sprung war tatsächlich anders. Während beim ersten Mal die Gedanken wild hin- und herzuckten, konnte ich mich dieses Mal auf den Absprung und den Fall konzentrieren und am Ende viel bewußter wahrnehmen. Tatsächlich berührten meine Hände auch die Wasseroberfläche. Für ein vollständiges Versenken war wohl etwas zu konservativ gerechnet worden. Mir aber, hat das Erlebnis auch so voll gereicht. Denn Panik hat man auch so. Die meiste kurz vor Absprung. Weniger vor der Höhe, als vielmehr vor dem Unbekannten. Der Mensch ist natürlich auch nicht dazu geschaffen, an einem Bungeeseil 50m Richtung Erde zu fallen. Der natürliche Instinkt, oder besser gesagt der Lebenserhaltungsreflex warnt den ganzen Körper vor dem bevorstehenden Sprung. Das Herz schlägt schneller und das Adrenalin schießt durch den ganzen Körper. 3, 2, 1, Bungee.

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adrenalin.pur

Ich liebe Adrenalin und alles was halbwegs kickt. Ob hoch, schnell oder andersartig - das Gefühl zu wissen, dass man lebt oder das selbige selbst in der Hand hat ist einzigartig und nicht duplizierbar!