Chili Soßen Contest

Es muss mich der Teufel geritten haben, als ich zugesagt habe am diesjährigen Chili Soßen Contest in Berlin teilzunehmen. Im Rahmen der SEOCAMPIXX 2010 findet der SEO Chili Contest 2010 statt. Als Teilnehmer 13 starte ich in den Wettbewerb.

Über den genauen Ablauf des Chili Wettbewerbs bin ich mir noch nicht ganz im klaren. Klar ist aber jetzt schon, dass man 8 Runden bzw. Chili Saucen überstehen muss um an den begehrten Titel „schärfster SEO“ und dem abgefahren, heißen Preis „1 x Ferrari Maranello Selberfahren“ zu kommen. Bei diesen preisen kann man leicht die zu bewältigende Aufgabe übersehen. Denn Chili Soßen mit einem Schärfegrad von maximal 1 Millionen Scoville gilt es zu bewältigen. Autsch. Da pocht mein armes Herz jetzt schon gewaltig und der Popo wird im Nachgang wohl dem eines Pavians gleichen. 1 Millionen Scoville – Tabasco hat im Vergleich dazu nur 2.500 Scoville. Schaut Euch mal die Scoville-Skala dazu an.

Der Seonaut Marco hat den Contest bereits am eigenen Leib getestet. Die Chili Show könnt Ihr hier sehen:

Nun gut. Am kommenden Samstag abend ist es soweit. Ich hoffe, zeitnah davon berichten zu können.

Foto: © pzado – sxc.hu

Dinner in the Dark in Essen

Einen Adrenalin Kick im kulinarischen Sinne haben meine Frau und ich uns beim Dinner in the Dark gegeben. Passenderweise waren wir Finster essen in Essen.

Zu Anfang waren wir uns unsicher, ob der dunkle Abend wirklich zu einem Highlight wird. 4 Stunden später, mit wohl gefülltem Bauch und angehendem Lachmuskelkater waren wir uns sicher. Dieses Erlebnis hat sich mehr als gelohnt. Hier ein kurzer Recap des finsteren Vergnügens für den Gaumen:

  1. Das Restaurant zum Finster essen ist mitten in einer Wohnsiedlung in Essen zu finden. Keine besondere Gegend. Nur ein Blindenzeichen über dem Restauranteingang weist auf das Dunkelevent hin. Das Restaurant bietet übrigens nur Dinner in the Dark an und keinen normalen Speisebetrieb.
  2. Nachdem wir unseren Erlebnisgutschein abgegeben hatten und aus einem der 4 Gänge Menüs (Stilrichtungen „italienisch“, „Fisch“, „vegtarisch“, „mit Rind“, „mit Schwein“) gewählt hatten, wurden wir mit anderen Gästen von einer blinden Kellnerin in das Dunkelrestaurant geführt. Über eine kleine beleuchtete Schleuse, die nach Betreten verdunkelt wurde. In einer Polonaise folgten wir dann der blinden Kellnerin in den dunklen Raum.
  3. Je dunkler der Raum, desto aufblühender die blinde Kellnerin. Man merkte sofort, dass das ihr Terrain war. Die Gags waren klasse und nie störend. Super!
  4. Kaum am Platz, machten wir uns an die Erkundung der Umgebung. Da wirklich nichts zu erkennen war, tapsten wir wohl sehr unbeholfen herum. Gerne hätte ich uns dabei mit einer Nachtsichtkamera aufnehmen lassen. Manch ein Anbieter für Dinner in the Dark, bietet das inzwischen an. Ich fand dann auch sher schnell den, mitten auf dem Tisch platzierten, Dip. Mit meinen Fingern versteht sich. Und zur Freude meiner Frau, die ich zu diesem Event anläßlich Valentinstag eingeladen hatte.
  5. Aufgrund der ungewöhnlichen Umgebung hatten wir durchaus etwas Angst verspürt. Angst vor etwas Neuem, Unbekannten. Im Laufe des Abends hatten wir uns aber daran gewöhnt. Die Augen gewöhnen sich aufgrund der absoluten Finsternis aber nicht an die Dunkelheit. Man hätte auch mit geschlossenen Augen den Event geniessen können.
  6. So verbrachten wir Runde für Runde bzw. Gang für Gang damit, das Essen zu ertasten und zu erschmecken. Denn außer der Typrichtung wurden keine Details im Vorfeld bekannt gegeben. Umso interessanter, dass man manche Dinge sofort erschmeckt und andere erst nach Verlassen des Speisesaals erkennt. Denn nach dem Essen folgt die Auflösung. Ein Mythos ist übrigens, dass man Weißwein nicht von Rotwein unterscheiden kann.
  7. Fazit: Dinner in the Dark ist ein Esserlebnis, dass man ohne weiteres wiederholen und weiterempfehlen kann. Inzwischen haben wir meine Schwiegereltern und meinen Bruider samt Frau zum Dining in the Dark verleiten dürfen.