Paintball spielen – ich liebe es

Es war mal wieder soweit. Im Rahmen eines Team Incentives von Jochen Schweizer gings zum Paintball Spielen nach Dornbirn. Aus 16 Mann und Frau wurden 3 Teams gebildet und wie üblich alle Paintball Spielvarianten in insgesamt 4 Stunden mehrfach durchgespielt. Ob beim Warmspielen, bei Caputure the Flag, Center Flag oder Alle gegen alle – es wurde unentwegt alles auf einem etwas schmäleren Paintballfeld markiert, was nicht bei 3 hinter den Schutzvorrichtungen war.

„Friendly Fire“ kam zwar selten vor, aber um so ärgerlicher, wenn das eigene Paintball-Teammitglied für ein frühes, eigenes Aus sorgt. Da aber die Paintball Spiele in der Regel maximal 2-3 Minuten dauerte, kam man sehr schnell wieder zum Zuge um das gegnerische Team wieder ins Visier und unter Feuer zu nehmen.

4 Stunden, 3 Team, max. 2-3 Minuten Spielzeit signalisierte uns aber auch, dass Paintball spielen ein richtig ernstzunehmender, sehr schneller und konditionsfordernder Sport ist. Gotcha war mal, Paintball ist in. In jeder Spielrunde wird erneut der Körper „in Alert“ gesetzt und Unmengen an Adrenalin ausgesetzt. Die Angst getroffen zu werden ist doch sehr groß, obgleich die Paintball Treffer durchaus erträglich sind. In 4 Stunden habe ich etliche Paintballs eingesteckt. Teils führten diese zu offenen Wunden, teils zu mehrfarbigen blauen Flecken. Für einen Adrenalinkick ist es aber allemal und immer wieder wert.

Durch die alljährliche Teilnahme am Paintball spielen weiß ich nun auch um die, für meine Bedürfnisse, ideale Paintballkleidung. In diesem Jahr habe ich die Windel um einen professionellen Tiefschutz ersetzt, den ich im Rahmen meines Krav Maga Trainings sowieso besitze. Sicher ist sicher.

In diesem Sinne:
Ten seconds ………. Go, go, go!

Paintball spielen ist In

Eins vorweg: Das Paintball spielen hat nichts mit Krieg spielen zu tun. Es geht vor allem um Spaß im Team und körperliche Ertüchtigung. Denn Paintball ist ein sehr schnelles und anstrengendes Spiel, dass sowohl Männer als auch Frauen spielen können. Ich selbst bin ein großer Freund davon und nehme jede Amateur-Gelegenheit seit Jahren wahr. Anbei ein paar aufklärende Infos um das schnellste Adrenalin Spiel, dass mir bekannt ist:

Gotcha wird in Teams von 5-6 Personen auf abgezäunten Paintball Feldern gespielt gespielt. Jede Runde dauert 3-4 Minuten – länger nicht! Den Paintball-teams werden Spielziele vorgegeben. Diese können zum Beispiel lauten:

  • Capture the flag
  • Markiere das gesamte gegnerische Team
  • Überstehe die Zeit

Es wird beim Paintball spielen nicht geschossen, sondern „markiert“. hierzu verwendet man Farbmunition, die mittels einem „Markierer“ mit bis zu 300 km/h verschossen wird. In Deutschland sind nur 260 km/h erlaubt. In eine Paintball-Pistole passen etwa 200 Farbkügelchen. Bei den Markiergeräten handelt es sich um halbautomatische Pistolen. Ein Paintball-Feld ist etwa 50 m lang und enthält zahlreiche Hindernisse, hinter die die Spieler in Deckung gehen können. Mit dem Markiergerät kann man locker über das gesamte Spielfeld ballern.

Eine Maschke bezeihnet den Gesichtsschutz der solange nicht abgenommen werden darf, solange man sich auf dem abgezäunten Spielfeld befindet. Zu groß ist die Verletzunggefahr. Ansonsten benötigt man keinen Schutz. Es empfiehlt sich aber langärmlige Klamotten (Hier finden sich weitere Paintball Kleidung Tipps) anzuziehen. Diese sollten locker sitzen, umso etwas die Wucht der Kugeln abzufedern. Blaue Flecken, Blutergüsse und Schürfwunden bleiben aber nicht aus. Allen Männern empfehle ich zudem die Weichteile zu schützen. Aus eingener Erfahrung weiß ich, dass eine Paintballkugel ganz schön schmerzen kann.

Das ganze nur, weil’s mal gesagt werden muss. Die politischen Diskussionen … ts.

Foto: © Seru666 – sxc.hu

13 direkte Paintball Treffer und etliche Streifschüsse …

… das ist die Bilanz meines letzten Paintball Auftritts, zu welchem Jochen Schweizer nach Dornbirn geladen hatte. Erhaltene Paintball Treffer wohlgemerkt! Trotz Schutzkleidung.

Insgesamt vergnügten sich an einem zunächst sehr sonnigen Nachmittag 22 nach Adrenalin lechtzende Paintball Amateure in 4 Teams auf dem Paintball Outdoor Feld Nummer 3. Im Gegensatz zu den aufblasbaren Bojen auf den Millenium Wettkampf Feldern 1 und 2, fanden sich auf dem Adventure Feld vorwiegend „harte“ Hindernisse. Symmetrisch angeordnet hatten beide Team die gleiche Anzahl an mit Bambus verkleideten Wassertanks und aufeinandergestapelte Baumstämme zu überwinden.

Wie immer auf der Painball Anlage in Dornbirn (bei Bregenz) hatte der Vizeweltmeister im Paintball Spielen „Mäcki“ alles fest im Griff. Nach einer kurzen motivierenden Ansprache und Einweisung der „Neuen“ wurden 4 Teams a 5 bzw. 6 Mann und Frau aufgestellt.

10 seconds … go go go!

Nach dem obligatorischen Startkommando gings dann endlich los. Jedes Team musste in den klassischen Paintball-Spielvarianten „Fun Game“, „Central Flag“ und „Capture the Flag“
gegeneinander antreten. Hier eine grafische Übersicht der Paintball Spielvarianten:

Fun Game

Central Flag

Capture the Flag

Eine genaue Spielbeschreibung findet Ihr hier.

13 Paintball Treffer

Am Ende gab es keinen 4. Platz. Dafür zwei Dritte, zu welchen auch „mein“ Team gehört. Mit 13 Paintball Treffern und mehreren Streifschüssen auf Armen, Händen, Brust, Oberschenkel, Rücken habe wohl in meinem Paintball Team das meiste einstecken dürfen. Ich versichere Euch, das Spiel könnte auch Painball heißen. Offene Wunden, Kratzer und Schürfwunden tun schon etwas weh – aber wenn der Kick getroffen werden zu könnte nicht da wäre, tät’s ja keiner machen. 4 Stunden Adrenalin trösten hier schon über jedes Paintball Wehwehchen hinweg.

Das es am Ende noch angefangen hat zu regnen, tat dem Spielspaß auch keinen Abbruch. Beim Robben durch den Matsch erinnert man(n) sich an seine Kindheit. Großartig.

Paintball spielen ist Action, Adrenalin und Spaß pur. Bestens geeignet um in der Gruppe eine außerordentlich tolle Zeit gemeinsam zu verbringen. Bilder vom Paintball Event gibt’s hier.

Paintball spielen in Brandenburg

Go east! Directly to Garzau. Wo zum Teufel soll das aber sein? Richtig. Direkt zwischen Berlin und Polen. Mitten im Niemandsland wo sich Erich noch heute heimlich aufzuhalten scheint. Zumindest findet man in Garzau noch genau die Leute, wie man sich die zu „Ost-Zeiten“ vorgestellt hat. Irgendwie nostalgisch.

Wie auch immer. Mein heutiges Ziel lautete mal wieder „Paintball spielen“. Als nunmehr erfahrener Markierer war ich also bestens vorbereitet. Dachte ich. Dann wurden wir von Janek auf dem Outdoor Paintball Spielfeld auf dem Gelände von GoPaintball willkommen geheißen.

Da wir an diesem Freitag exklusives Spielrecht auf dem Bunkergelände hatten, konnten wir uns auf insgesamt 8 Paintball Outdoor Spielfeldern bis zur völligen körperlichen und geistigen Erschöpfung austoben. Ein Service Point inmitten des Paintball Massakers galt als zentrale Anlaufstelle zur Wartung der Markierer und zum Pausieren. Die Spielfelder im Überblick:

  • Paintball Spielfeld 1:
    Ein Waldspielfeld mit sehr hohem Grass, Bäumen und Büschen an einem teils recht steilen Abhang.
  • Paintball Spielfeld 2:
    Ein sog. Hyperballfeld, das mit Plastikröhren übersäht ist.
  • Paintball Spielfeld 3:
    Ein kleines Feld mit verhältnismäßig wenig Deckungen. Dadurch finden hier sehr schnelle Spiele statt. Das Feld wird auch „Speedball Feld“ genannt.
  • Paintball Spielfeld 4:
    Mein persöhnlicher Favorit. Ein riesiges Feld, übersät mit Tonnen (daher auch der Name „Tonnenfeld“) und sehr hohem Gras. Aufgrund der Größe wurde hier den Paintball Spielern – meiner Ansicht nach – auch die größte Kondition abverlangt. Ob man nun sehr lange durch das hohe Gras gekrochen ist, oder ob man einen langen Spurt hingelegt hat. Anstrengend war’s auf jeden Fall. Ein ausrangierter Bauwagen konnte zusätzlich als Deckung genutzt werden.
  • Paintball Spielfeld 5:
    Das ist wohl der Klassiker unter den Paintball Feldern. Unheimlich viele Deckungen, die es schwer machen die gegnerische Paintball Mannschaft zu fixieren. Die Positionen in den Türmen sind aber auch nur dann gut, wenn man selbst am Zug ist. In Unterzahl hilft hier nur noch den Kopf einzuziehen, wenn die Paintballs von allen Seiten einschlagen.
  • Paintball Spielfeld 6:
    Noch ein Hyperball-Spielfeld, dass aber im Vergleich zum oben angeführten Feld deutlich größer ist.
  • Paintball Spielfeld 7:
    Ein L-förmiges Spielfeld, dass einer Mannschaft den Schutz in einem Fort bietet. Die angreifende Mannschaft kann sich über drum herum aufgeschichtete Holzstapel heranschleichen. Nachdem ich sowohl ein Mal auf Seiten der „Eroberer“ als auch auf Seiten der „Verteidiger“ spielen durfte, kann ich sagen, dass ein Platz in der Festung deutlich beengender ist. Zudem kann das Spiel recht lange dauern, wenn sich die Verteidiger zu gut darin verschanzen. Weniger Paintball Spieler sind hier mehr.
  • Paintball Spielfeld 8:
    Nochmals ein kleines Waldstückchen zum Paintball spielen kleinerer Gruppen.

Wie immer hat mir das Paintball spielen sehr viel Spaß gemacht. Allerdings empfand ich die Paintball Szenerie aufgrund der Hindernisse und Festungen doch etwas zu militant. Zudem waren die Markierer nicht so genau und verherrend in deren Auswirkungen wie die Paintball Markierer in Dornbirn. Aber wie gesagt, die Location ist trotzdem super.

Der doch recht schnelle Paintball Sport hat mal wieder gezeigt, dass man neben der Portion Nervenkitzel auch einiges für seine Kondition tun kann/muss. Je fitter, desto besser ist man eben selbst im Spiel. Nicht verstecken, sondern schnell die Verteidigung der gegnerischen Mannschaft ausnehmen heißt die Devise. Der Adrenalin Kick ist dabei enorm, da man ja in der Vorwärtsbewegung das Paintball Mündungsfeuerrauch sowie die Paintballs auf sich zukommen sieht. Ob man nun weiß, wie weh das tun kann oder nicht ist dabei egal. Die Vermutung, dass das Schmerzen bereiten könnte veranlasst einen positiven Stress.

Paintball Treffer tun weh

Wie Ihr unschwer an meinem Rücken oben erkennen könnt, hatte ich das Glück aus allernächster Entfernung 6 (in Worten SECHS) Paintball Treffer auf meinen schön verzierten Rücken zu bekommen. Für kurze Zeit schmückten mich also neben meinem Tattoo 6 Paintball Andenken.

Letztlich war’s aber auch meine vermeidbare Arroganz und Überheblichkeit gewesen. Denn diesesmal hatte ich mich beim Paintball spielen gegen eine Schutzweste ausgesprochen. „Richtige Männer brauchen so was nicht“, sagte der Paintball Profi aus Dornbin in provozierender Weise. Auf das Machogetue bin ich (und ein paar andere) sofort eingestiegen. Was passieren kann, seht Ihr an meinem Rücken. Aua.

Die 6 Paintball Treffer hatte ich mir auf einem offiziellen Turnierfeld eingeholt, als aus jedem Paintball Team nur noch jeweils ein Painztball Spieler vorhanden war. Mein „Gegner“ und ich hatten uns zudem beide am Mittelkreis des Outdoor Paintballfelds eingefunden. Hier hatten wir uns, nur durch eine aufgeblasene Pylone getrennt, aufgelauert.

Die Anspannung und der Adrenalin Pegel waren so hoch, dass ich das warnende Geschrei meiner Spielerkollegen nicht wahrnahm. Vielmehr stieg der Stress in mir durch das undeutbare Gerufe extrem an und ich ballerte konzeptlos nach vorne. Aus Panik, dass mein Gegenüber mich frontal um die Paintball Boje auf mich zu stürmen würde. Weit gefehlt. Das er hinter mir stand, spürte ich erst nach den ersten Paintball Einschlägen seines Msrkieres. Obwohl ein Treffer für den Sieg gereicht hätte, ließ er sich es nicht nehmen, mir 5 weitere Paintballs hinterher zujagen. Aua.

Zum Glück hatte ich nicht oben ohne gespielt. Nach einigen Paintball Spielen habe ich hier mal meine Tipps zur Paintball Kleidung zusammengestellt.

Einfach mal Markierer spielen

Ich wurde zum Paintball Spielen nach Dornbirn eingeladen. Geile Sache – zumal ich ja zum Veranstalter gehöre. Nachdem Inga, meine Kollegin, das Ganze super organisiert hatte, konnte ich mich rein auf das Spielen konzentrieren. Als ehemaliger Daddler habe ich mich schon riesig darauf gefreut.

Endlich bei den „Daltons“ in Dornbirn angekommen, ging’s nach einer kurzen Einweisung dann auch los. 4 Teams a 5-6 Mann bzw. Frau. Keine Frage, mein Team (Nr. 4, Team-Titel „Die Lillifeen“) war am Ende das Beste. Vielleicht lag’s daran, dass bei uns keine Cheerleaderinnen mitspielen durften.

Nachdem wir das Debakel im ersten Match auf dem 50m langen Spielfeld von aussen betrachten mussten, durften wir dann auch mal ran. „Maschke“ auf, ~250 gelbe Farbpatronen rein in den Markierer, 11 x Probeschiessen und ab ins bunte Gefecht. Nach einer kurzen Taktikbesprechung, an die sich natürlich niemand hielt und dem 10s Countdown, ging’s los. Alles (außer mir) rannte los und warf sich in Deckung. Ich tat das Gegenteil und ballerte sofort über das 50m lange Spielfeld um dem gegnerischen Team gleich mal zu zeigen, wer hier Platzhirsch ist. Was dann folgte, ist klar, oder?

Kaum zu beschreiben, welches Adrenalin man beim Spielen erfährt. Ständig in der Angst getroffen zu werden, wagt man kaum Luft zu holen und sich aus der Deckung zu wagen. Dabei ist das Erfolgsrezept genau das Gegenteil: Optimistisch draufhalten und den Gegner damit in die Deckung zwingen. Idealerweise macht man das im team mit entsprechender Rollenverteilung.

Wir durften insgesamt 4,5 Stunden spielen, mehrere tausend Kugeln versenken und am Ende noch ein lecker Spanferkel verzerren. Hervorragend. Viele Bilder gibt’s hier.

Übrigens gibt’s beim Paintball Regeln. In unserem Fall hatten wir 2 Marshalls zu Hand, die jeden Treffer oder auch nicht Treffer kommunzierten und ggf. den jeweiligen Spieler vom Feld verwiesen haben. Im Gegensatz zu Deutschland, fliegen hier die Kügelchen bis zu 300 km/h. In Deutschland sind es „nur“ 260 km/h. Letztlich reicht es aus, dass Treffer auf den Körper zu einem blauen Fleck oder Bluterguss führen. Je nach Einschlagswinkel auch zu einer Abschürfung. Zudem liessen uns die Veranstalter (Ex-Vize-Weltmeister) wissen, dass es sich bei Paintball um einen schnellen, kräftezerrenden Sport handelt. Aus Prinzip (und weil es wohl rufschädigend wäre) sind in Dornbirn Camouflage-Klamotten und anderes Militär-Outfit verboten. Ich find’s gut. Paintball spielen könnte zu einem echten Hobby werden. Es macht nicht nur Spaß, sondern würde meinen Körper (Mitte 30) auch noch fit halten.

So sieht das übrigens bei den Profis aus: